StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Teilen | 
AutorNachricht

RUDELWOLF DES SÜDRUDELS
avatar


Die Windprinzessin ist 2 Jahre jung, und dank ihrer Unterart des Interior Alaskan Wolf hat sie ein stolzes Stockmaß von 83 Zentimetern. Zurzeit wiegt sie allerdings nur 48 Kilogramm und der Winter hat sehr an ihrem Körpergewicht und an ihren Kräften gezerrt.


» Tacanas Steckbrief






BeitragThema: Tacana   Sa 26 Jan - 8:05




NAME: Tacana.

“Wie sehr ich diesen Namen doch verabscheue, denn er erinnert mich immer zu an Dich, geliebte Mutter. Ich werde die viel zu frühe Trennung zu Dir niemals verkraften. Meine Trauer wird jedoch niemand bemerken, denn ich bin tapfer. Siehst Du mich Mutter? Siehst Du, wie tapfer ich bin?“– Nach außen hin!

TITEL: Die Windwölfin.

“Shion! Der Klang Deiner Stimme wird meine Ohren nie wieder verlassen. Du gabst mir diesen Titel. Denn ich war Dein kleiner Wirbelwind. Ich liebe Dich, Shion. Für immer!“

ALTER: 2 Jahre.

"Ich bin noch recht jung. Doch begehe deswegen nicht den Fehler mich zu unterschätzen, denn das könnte Dein Letzter gewesen sein. Ich habe schon mehr Kämpfe hinter mir, als so manch Altwolf. Und ich habe sie alle gewonnen, gut, bis auf einen [...]"

GESCHLECHT: Weiblich.

“Oh glaubt mir, wäre ich ein Rüde geworden, so hätte ich mich schon längst gerächt. Doch so ist meine Zeit noch nicht gekommen, denn man lernt nie aus. Ich brauche noch etwas Übung, noch mehr Training. Werde meine Zähne an einem Stein wetzen und Dir dann Dein Herz aus der Brust reißen, Du elendiger Bastard!“

UNTERART: Interior Alaskan Wolf (Canis Lupus Pambasileus )

Diese sehr dunkle Wolfsunteralt zählt zu den Größten auf der Welt, ist vielleicht sogar die Größte. Die zumeist schwarzen Wölfe besiedeln - wie der Name schon sagt - das Innere von Alaska und Teile von Yukon. Nur in den Tundraregionen der arktischen Küste wird man sie nicht antreffen. Man glaubt, dass der Interior Alaskan Wolf und der Alaskan Tundra Wolf zusammen gehören: Letzterer lebt in eben jenen Tundraregionen, die die Interiors meiden. Ihre Felle sind außerdem eher hell - wenn auch schwarz nicht ausgeschlossen ist - und ihre Körper massiger. Dazu kommen noch mögliche Verbindungen mit dem Mackenzie Valley und dem Mackenzie Tundra Wolf.

RUDEL: Das Südrudel.
RANG: Fremder.



DIE GESCHICHTE VON TACANA


HERKUNFT: Kanada.
GEBURTSRUDEL: Das Kriegsrudel vom Fluss.

ELTERNTIERE:
Mutter: Anacat [ermordet]
Vater: ZO [unbekannt]

WURFGESCHWISTER:
Imu [unbekannt]
Tân [unbekannt]
Zim [unbekannt]
Zum [unbekannt]

GEFÄHRTE:
Shion [unbekannt]


VERGANGENHEIT: “Ich erzähl euch aber nur die Kurzfassung meiner Geschichte und lasse die wirklich dramatischen und prägenden Stellen aus, also: Wenn man es so sieht, war mein ganzes, wenn auch noch sehr kurzes Leben, bisher ein einziges, schlimmes und traumatisierendes Erlebnis zugleich. Ich bin soviel gewandert und herum kommen, dass ich manchmal geglaubt hatte, nun fallen mir aber wirklich die Pfoten ab. Als ich noch ein Welpe war, sollte ein Attentat auf mich ausgeübt werden, weshalb ich die Flucht ergreifen musste, wenn ich nicht sterben wollte. Und wer möchte schon nicht Leben? Gut, da gibt es sicher ein paar verstörte Idioten, aber zurück zu mir. Mit Hilfe gelang mir also die Flucht und schließlich wurde ich von einem liebevollen Rüden gefunden, und lebte seither bei den „Wölfen der Zeit“. Dort lernte ich Verrat kennen, wurde belogen und betrogen. Wie von meinem Vater, diesem heimtückischen Mörder. So zog ich weiter, war lieber auf mich allein gestellt und dem Tode geweiht als mich mit solch einem verlogenen pack abzugeben, denn ich wusste schon sehr früh was ich wollte.

So kam ich also im „Tal der flüsternden Winde“ an, wo ich das erste Mal so etwas wie Freundschaft oder eher Zusammenhalt kennen lernte. Denn ich traf dort auf eine fremde Wölfin, die mir Verrückterweise das Leben rettete. Ich stehe tief in Tokalas Schuld – ich habe mich nie bei ihr bedankt, als sie ihr eigenes Leben aufs Spiel gesetzt hatte um mich aus dem reißenden Fluss zu retten, in den ich Tollpatschigerweise gefallen war.
Also lernte ich vom Welpenalter an nichts, außer die härte und Unbarmherzigkeit des Lebens kennen. Der Hass der in mir wuchs und drohte die Überhand zu nehmen, trieb mich mit meinen Rachegedanken an. Denn irgendwann würde ich meine Mutter rächen und Vater töten. Oh was freu ich mich jetzt schon auf seinen dümmlichen Gesichtsausdruck, wenn er den letzten Atemzug machen wird. Unerwartet fand ich den Sinn meines Lebens in Form des Erdwolfs Shion, und all der Hass wandelte sich in pure Willensstärke um.

Zusammen wanderten wir von dem Tal ab, zu den „The Darkness of Souls“ und Shion lehrte mich das Überleben und Kämpfen. Als erfahrener und kampferprobter Soldat, bildete er mich aus und nahm mich zu seiner Gefährtin, obwohl er um einiges älter war als ich. Wir waren glücklich zusammen. Wie füreinander geschaffen. Doch es war zu schön um wirklich wahr zu sein und so kam der Tag an dem er verschwand. Spurlos, einfach so, ohne ein Wort. Kein Abschied, kein Hinweis auf seinen Verleib. Den weiteren verlauf meines Lebens habe ich natürlich mit der Suche nach Shion verbracht und diese Suche habe ich noch immer nicht aufgegeben. Seither ist die Flamme meines Herzens erloschen, nicht einmal mehr dessen Glut ist noch am Glimmen. Sie ist grau, kalt und trostlos. Wie mein Inneres, erloschen und leer. Erneut war das einzige was mich vorantrieb mein alter Hass, die Rachegedanken, der Wille die beste Kämpferin zu werden, die diese Erde jemals gesehen hat und ihn zu töten.

Doch es kam anders als gedacht und geplant – so wie es ja eigentlich immer ist, nicht wahr? Die Zeit als Einzelgängerin hat mich sehr geprägt. Ich merke selber, wie gereizt ich manchmal bin und meine Überschüssige Energie an Ästen oder dergleichen auslasse. Doch das ist nichts. Nichts im Vergleich zu einem Rang , - oder Machtkampf mit einem Artgenossen. Da könnte ich auch gleich auf einen Grashalm treten und hätte denselben Effekt. Ich hasse es alleine zu sein, war ich es doch beinahe mein ganzes Leben!
Als der Winter kam, das gebe ich nur ungern zu, magerte ich sehr ab. Ich bin zwar eine erfahrene Jägerin für mein Alter und auch ziemlich geschickt, aber seien wir mal ehrlich, wie will man als schwarzer Wolf im gefallenen Neuschnee erfolgreich Jagen? Und dann auch noch alleine. Wie soll ich alleine einen Hirsch reißen? Ein Ding der Unmöglichkeit. Wir sind Rudeltiere und keine Einzelgänger.

Eines Tages lag jedoch deutlich der Geruch anderer Wölfe in der Luft, und ich überschritt kommentarlos ihre Reviergrenze. Ich wusste um die Gesetze meiner Artgenossen und hatte mich verhalten wie ein Eindringling der böse Absichten hegte. Doch ich musste Vorsicht walten lassen, konnte nicht Gefahr laufen, dass das Rudel mich wohlmöglich noch in Stücke reißen würde. So würde ich ihr Revier lieber schleunigst durchqueren und ihnen allen fern bleiben. Wenn sich die Gelegenheit bieten würde, würde ich an ihrem Ass nagen und sie beobachten. Und wer konnte schon sagen, ob sie nicht vielleicht ein naives Häufchen waren, welches mich für die letzten Wintertage noch bei sich aufnehmen würde?

Die erste Begegnung mit einem vermeintlichen Artgenossen war grauenhaft. Zum einen kam dieser Wolf aus dem Schnee – ja wirklich, ich erzähl hier keinen Unsinn, und zum anderen habe ich noch nie etwas nervigeres als ihn gesehen. Changar. Ich weiss nicht was mit diesem Rüden nicht stimmt, und ehrlich gesagt möchte ich auch gar nicht die Zeit in ihn investieren um das herauszufinden, aber aus mir unerklärlichen Gründen hat der Schneewolf einen Narren an mir gefressen. Das Schlimmste an allem ist jedoch, dass er auf all meine Aggressivität mit nur noch mehr Generve reagiert, das kann ich so genau sagen, weil wir schon seit vier Tagen widerwillig zusammen Laufen. Und zu allem Überfluss spricht er mich auch noch ständig mit einem anderen Namen an. So schwer ist mein Name doch auch nicht, oder? Nun, vielleicht sollte der Gute mal weniger „im“ Schnee schlafen?

Auch wenn ich dem Grauen zugegebenermaßen dankbar bin, dass er mir die Einsamkeit nahm – was ich natürlich niemals zugeben würde – bin ich froh, dass eines Tages , als hätte Shion mir Hilfe gesandt, ein anderer Rüde meinen Weg kreuzte, oder sollte ich sagen unseren Weg? Arrogant, ignorant und eiskalt – Shions Ebenbild, auch in schwarz. Er gefiel mir sogleich von Anfang an, und ich glaube, wenn ich so zurückdenke, dann bin ich Soûn ganz schön auf die Nerven gegangen – vielleicht waren Changars Charakterzüge auf mir abgefärbt? Von dem Grauen sah man glücklicherweise nichts mehr, solange sich Soûn in meiner näheren Umgebung aufhielt. Erst wenn ich alleine Streifzüge unternahm, tauchte er wieder auf. Wir bildeten eine Art Zweckgemeinschaft, also der Schwarze und ich und während er mich mit seinem Schweigen einhüllte, plapperte ich wie ein wahrer Wasserfall – eindeutig war da etwas abgefärbt! Ich merkte, wie mir die Gesellschaft eines Wolfs gefehlt hatte – eines richtigen Wolfs, eines stattlichen Rüden und nicht die einer Nervensäge. Ich glaube aber, dass er mich nicht für voll genommen hat. Wir haben uns oft gestritten, aber alles lief darauf hinaus, dass er mich letztendlich doch nur ignorierte. Und als die ersten Sonnenstrahlen hinten den dicken Wolken hervorkamen und den Schnee an einem Tag leicht zum Schmelzen brachten, löste Soûn die Zweckgemeinschaft auf und ich war wieder alleine. Gut, so alleine war ich dann doch nicht, denn der Graue war auch noch da. Sein Geruch war schon ein Bestandteil von mir geworden und so selbstverständlich wie der Meinige. Drei bis vier Wochen hatte ich mit dem Schwarzen die Zweckgemeinschaft gebildet, und nun wollte ich mein Vorhaben in die Tat umsetzen das Rudel auszukundschaften. Immerhin schien das der einzige Weg zu sein mir Changar vom Hals zu schaffen, anscheinend mied er andere Wölfe, abgesehen von mir… Glücklicherweise lag gerade die Witterung einer Wölfin in der Luft, die ein Rudelmitglied zu sein schien. Und so begann mein aktuellstes Abenteuer.



DAS ANTLITZ


AUSSEHEN: Schwarz wie eine Mond, - und Sternenlose Nacht ist ihr Pelz. Darum liebt sie es auch in der dunklen Nacht herumzuschleichen und die Gegend auszukundschaften. Nur die Reflektion ihrer Augen verrät ab und zu ihren Standpunkt und ihre Anwesenheit.
Ihre Bewegungen sind so samten und geschmeidig, wie die von einer Großkatze. Sie bewegt sich grazil und elegant, bei jedem ihrer federnden Schritte.
Die Gesichtszüge Tacanas sind sehr feminin, ihr Kiefer ist ausladend und mit prachtvollen, schneeweißen Zähnen bestückt. Der Rumpf ist weder zu kurz, noch zu lang. Im Endeffekt hat sie genau die perfekte Schnauze. Sie hat kleine, leicht abgerundete Ohren. Eine etwas breitere Brust, die auf ihren durchtrainierten Körper hinweißt. Im Großen und Ganzen ist sie eine sehr wohlproportionierte junge Wölfin, dessen Körperbau des einen wohlgenährten jungen Wolfs entspricht.
Ihre Augen wirken manchmal kühl und unnahbar, und stechen regelrecht, aus ihrem sonstigen, nachtschwarzen Pelz, heraus. Ihre Augenfarbe ist von einem blasses Bernstein, dass oft angriffslustig und provozierend aufzublitzen scheint.
Die Windwölfin besitzt sehr lange, durchtrainierte, sehnige und dennoch schlanke Läufe. Sie besitzt eine Schulterhöhe von 83cm. Und wie sollte es anders bei ihr sein, in ihren eigenen Augen könnte Tacana ruhig noch etwas größer sein, obwohl sie für eine Fähe die meisten ihrer weiblichen Artgenossen schon um ein gutes Stückchen überragt.
Des Weiteren schmiegen sich die feinen Muskeln der Fähe an ihrem Körper entlang und werden von ihrem samtenen, makellosen Pelz versteckt. Ihr Fell ist weich und sehr gepflegt. Selbst an ihrer Rute, die eindrittel ihres Körpers ausmacht, ist der Pelz gezähmt, obgleich er dort ziemlich „puschig“ wirkt.
Leider hat sie keinen so Muskelbepackten Körperbau wie die von ihr beneideten Rüden. Dennoch ist sie eine ernst zunehmende Gegnerin, die es in sich hat. Vor allem ihr unbezwingbarerer Wille, lässt sie zu einem gefährlichen Gegner werden, wenn es denn sein muss. Die Windwölfin ist rotzfrech und zuckersüß zugleich, sowohl vom Aussehen her, als auch vom Charakter.

AUGENFARBE: Helles Bernstein.

“Eine Augenfarbe die nicht jeder meiner Artgenossen besitzt. Meine Augen spiegeln oft meine wahren Gefühle wieder. Verräterische Seelenspiegel!“

SCHULTERHÖHE: 83 Zentimeter.

“Ich bin ziemlich groß für eine Fähe. Und als Kämpferin sehr stolz darauf. An die Widerristhöhe einiger Rüden reiche ich jedoch trotzdem nicht heran.“

GEWICHT: 48 Kilogramm.

“Ich bin weder abgemagert noch kugelrund. Mein Gewichtszustand ist von den Jahreszeiten abhängig, wie bei fast all meinen Artgenossen.“

BESONDERES: Eine leichte Narbe, an ihrem linken Vorderlauf, die dem Kiefer eines Wolfes entstammt.

“Chaya, Du dummes Biest. Ich hätte Dich auseinander genommen, wenn Delaila nicht gewesen wäre. Aber wir werden uns noch einmal wieder sehen. Denn man sieht sich immer zwei Mal im Leben!“


DER CHARAKTER


CHARAKTER: Es gibt Tage an denen es regnet und andere an denen die Sonne scheint. Die Natur hat ihre eigene Laune und so auch die junge Wölfin. Schon im Welpenalter zeichnete sich ihr enormes Durchsetzungsvermögen ab und sie wusste schon unglaublich früh was sie wollte. Und wenn es sein musste ging sie dafür auch mit dem Kopf durch die Wand um an das gewünschte Ziel zu kommen. Die junge Fähe hat eine wechselhafte Natur. Oft lässt sich Tacana von ihren momentanen Stimmungsschwankungen leiten, und das wiederum macht sie für andere Wölfe besonders unsympathisch. Sie besitzt Charaktereigenschaften, die sie immerzu in brenzlige Situationen katapultieren. Provokant, ignorant, respektlos. Das sind nur einige ihrer Eigenarten und Macken.

Respekt. Viele haben ihn vor ihr. Oder besser gesagt Angst. Dabei ist sie keinesfalls eine wütende Bestie, die anderen an die Kehle will. Meistens sind es die Jüngeren die ihr Respekt zollen oder einen Bogen und Tacana machen. Denn es kann schon einmal vorkommen, dass sie jenen in einem achtlosen Moment traktiert, wenn ihr gerade danach ist. Sie würde den kleinen Biestern jedoch nie einen wirklichen Schaden zufügen.
Es gab bisher nur einen Wolf in ihrem Leben, dem sie Respekt gezollt hatte. Und dieser war ihr Gefährte: Shion gewesen. Bei ihm war sie wie ausgewechselt; Gehorsam, lernwillig, freundlich – ja sogar liebevoll. Der ältere Erdwolf war ihr Leben[…]
Mit ihrem Respekt wirft sie nicht um sich, wie mit Wasser, welches sie sich aus dem Pelz schüttelt. Man muss ihn sich verdienen.

Eine weitere Eigenart ihrer ist, dass die Windwölfin kein Blatt vor die Schnauze nimmt. Sie gibt oft patzige, freche und provozierende Antworten. Letzteres meistens dann, wenn sie Lust auf eine verbale oder körperliche Auseinandersetzung verspürt. So ist auch Gehorsam für sie ein Fremdwort. Ebenso wie Demütigkeit und Unterwerfung. Beides kommt für die freiheitsliebende Fähe nicht in Frage. Sie plädiert darauf so sein zu können, wie sie ist.
Ein fester Bestandteil in einer Familie zu sein, Zusammenzuhalten oder einander blindlings zu vertrauen sind alles Sachen, die die junge Fähe nur kurz oder gar nicht kennen gelernt hat. Sie wünscht sich tief im Herzen nichts sehnlicher als das. Da sie jedoch nach dem Motto: harte Schale, weicher Kern lebt, bleiben ihre Gedanken ungehört – und das macht das Ganze nicht gerade leichter, im Gegenteil.

Tacana kennt manchmal ihre Grenzen noch nicht und testet sie dann gerne immer wieder aufs Neue aus. Sie guckt bei jedem, wie weit sie gehen kann. Nicht selten überspannt sie dabei den Bogen und gerät dann wieder in eine brenzlige Situation.
Wieso die junge Wölfin so ist, ist leicht nachzuvollziehen, wenn man ihre Geschichte kennt. Oder sich genauer mit ihr befasst. Hinter ihr bockiges und aufmüpfiges Wesen schaut. Doch dafür scheint niemand Zeit oder Interesse zu haben.
Die schwarze Windwölfin fühlt sich ständig einsam und alleine. Selbst inmitten unter Wölfen, fühlt sie sich manchmal alleine. Wie fehl am Platz. Irgendwie verloren und unverstanden.
Sie sehnt sich nach Freunden, nach einer Familie – doch all die Verluste vergangener Ereignisse prägen die Schwarze zu sehr. Die Sehnsucht nach ihrem Gefährten, nach wahren Freunden und einer Familie wandelt sich in ihrem Inneren genau in das Gegenteil, sodass sie schlussendlich auf Feindschaft hinaus ist. Aber es ist ja auch nicht schmerzvoll einen Feind zu verlieren, das tut nicht im Geringsten weh, einen geliebten Wolf jedoch zu verlieren schmerzt dagegen so unglaublich. Eine sehr verkehrte Denkweise, die aber nach solchen Verlusten nachvollziehbar ist.

Und dennoch hat auch sie ihre andere Seite. Wie jede Medaille. Sie ist eine unglaublich geduldige Zuhörerin. Und kann jedem ein tröstendes Wort schenken, wenn sie es möchte und man es zulässt. Nicht selten mischt sie sich in Streiterrein oder Diskussionen ein die sie gar nichts angehen und ergreift dann oft die Partei des schwächeren Artgenossen. Wenn sie nicht selber der ausschlaggebende Grund für eine hitzige Diskussion ist, mit ihrer vorschnellen Zunge.

Hinter vorgehaltener Pfote schimpfen viele die Jungwölfin als Lebensmüde, besserwisserisch oder einfach nur völlig unsozialisiert. Darum wird sie sooft gemieden. Oder viele begehen den Fehler die Windwölfin zu unterschätzen. Ein Fehler, der den meisten teuer zu zahlen kam. Durch das harte und intensive Training mit Shion ist sie zu einer starken und durchtrainierten Wölfin herangewachsen, die sehr wohl in der Lage ist Rang, - und Machtkämpfe für sich zu entscheiden.

Sobald es um Gefühle geht, macht sie die Schotten dicht. Tacana vermittelt einem den Eindruck, als seien ihr Gefühle fremd. Doch dem ist nicht im Geringsten so. Sie ist ein sehr emotionales Tier, das unter ihren eigenen Stimmungsschwankungen leidet und oft nach diesen ihr ganzes Handeln ausübt. Die Fähe hält Gefühle für einen Schwäche und musste schon oft genug in ihrem kurzen Leben erfahren, was es heißt einen Verlust zu erleiden. Auslöser für diese Verluste waren steht’s ihre Gefühle. Somit versucht sie sich hinter ihrer provokanten Art zu verstecken.
Ein Selbstschutz wie er bei vielen Artgenossen auftritt.

Manchmal kann es jedoch auch vorkommen, dass der Leidensdruck der jungen Wölfin so groß wird, dass sie sich auch einem Wildfremden anvertraut und ihm das Ohr voll quatscht.
Im große und Ganzen ist Tacana eine starke Persönlichkeit, mit einer großen Schnauze und einem ebenso großen herzen. Man muss einfach nur wissen wie man mit ihr umzugehen hat, dann ist sie auch ganz umgänglich.

STÄRKEN & SCHWÄCHEN:
  • ihr Durchsetzungsvermögen, weist Führungsqualitäten auf
  • der Kampf, so wie die Jagd
  • gute Zuhörerin, wenn sie will
  • ihre vorschnelle Zunge
  • ihre Selbstsicherheit (die auch in Selbstüberschätzung umschlagen kann!)

  • ihre Stimmungsschwankungen
  • ihre Rachegedanken
  • sehr Besitz ergreifend und eifersüchtig
  • kann sich nur schwer Unterordnen
  • ihr Selbstschutz

VORLIEBEN UND ABNEIGUNGEN:
  • die Dunkelheit
  • den kleinsten Windhauch bis hin zum ungemütlichen Sturm
  • ehrliche Wölfe, die sie akzeptieren und zu schätzen wissen
  • Kämpfen und Jagen
  • den Frühling und Herbst

  • die Einsamkeit
  • schwache, jammernde, nichts ändernde Wölfe
  • den Sommer und die damit verbundene Hitze
  • Intrigen, Lügen und Schauspieler
  • auf Andere angewiesen sein








_________________



››Ich? Ich habe keine Vorurteile, ich kann überhaupt niemanden leiden
Einmal bitte Klicken und das Fenster 5 Sekunden offen halten, dankeschön <3
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen



 
Seite 1 von 1

-