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RUDELWOLF DES NORDRUDELS
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Lounel ist ein 4 Jahre alter Rüde, mit viel Stolz und Ehrgeiz, auf der Suche nach der erfüllung seiner Bestimmung.






BeitragThema: Lounel   Mi 6 Feb - 9:25




NAME:LOUNEL
ALTER: 4 JAHR
GESCHLECHT: RÜDE
UNTERART: TIMBERWOLF
RUDEL: NORDRUDEL
RANG: STREUNER


DIE GESCHICHTE VON LOUNEL


HERKUNFT

Geboren wurde Lounel in einem kleinen Tal im südlichen Teil des Landes welches starken Revierkämpfen dreier rivalisierender Rudel ausgesetzt war. Es war ein schönes Gebiet mit einem kleinen See in der Mitte welcher viele Tiere für die Jagd anlockte. Daneben erstreckten sich weite Wiesen mit herrlich duftenden Blumen die ihre volle Pracht im Hochsommer entfalteten. Westlich und östlich stiegen hohe Berge den Himmel empor mit zerklüfteten Felsen und vereinzelten kleinen Büschen. Diese waren ideale Rückzugsorte für das Rudel durch die unzähligen Höhlen und Plateaus. In dieser Umgebung wurde auch Lounel geboren im Schutze einer kleinen Höhle welche auf einem der Hochplateaus lag mit wunderbaren Ausblick auf das gesamte Revier. Nördlich und südlich wichen die weiten Wiesen dichten Wäldern aus Tannen mit vereinzelten Laubbäumen. Es war wirklich ein wundervolles Revier mit allem was man sich nur erträumen konnte. Dies war auch der Grund warum es so heiß begehrt war unter den anderen Rudeln. Sie lebten im Schutz des Waldes mit den Ausläufern des kleinen Sees vom Tal. Dieser Wald bot ihnen zwar auch ein gutes Leben jedoch trieb sie die Gier und der Neid ins Revier von Lounels Rudel.


VERGANGENHEIT


1.Lebensjahr…

-Verlust-
Seine ersten Lebensmonate verbrachte er unter ständiger Angst durch die angreifenden Rudel. Seine Mutter Angel (Leitwölfin) und sein Vater Athaba (Leitwolf) versuchten diese so gut wie möglich von ihm und seinen Geschwistern fernzuhalten, jedoch gelang es ihnen nicht immer, wodurch die meisten seiner Geschwister schon in den ersten Monaten verstarben durch die Fänge der Angreifer. Aus dem 5 köpfigen Wurf erreichten nur 2 von ihnen das 6te Lebensmonat. Diese Zeit hat Lounel stark geprägt in seinem Verhalten und Charakterzügen. Er wurde ängstlich, ständig auf der Hut vor fremden Wölfen. Zudem musste er noch mit dem Verlust seines Vaters klarkommen, welcher verstarb als Lounels erster Herbst bevorstand. Dieser Verlust machte nicht nur ihm zu schaffen, sondern auch seiner Mutter Angel welche sehr darunter lid, das Rudel ohne ihren geliebten Leitwolf weiterhin anzuführen. Sie verlor dadurch auch den Respekt der anderen und das Rudel zerbrach Stück für Stück. Aus dem einst so mächtigen Rudel wurde ein erbärmlicher Haufen niedergeschlagener Wölfe, welche es einfach leid waren ständig unter der Angst des Verlustes zu leben. Manche Mitglieder haben das Rudel sogar hintergangen und sich einem der rivalisierenden Rudel anzuschließen. Andere wiederum haben sich aufgemacht um neue Gebiete zu erschließen bis letztendlich nurmehr seine Mutter Angel, sein Bruder Amires und 2 weiter Fähen am Rudel festhielten. Unter diesen Bedingungen war das Revier nicht mehr zu halten und das Unvermeidliche musste geschehen. Sie verließen das Tal um weiter im Norden ein neues Leben aufzubauen.

Der erste Winter war eine sehr harte Zeit für das streunende Rudel. Die eisige Kälte und die ständige Futtersuche zerrten die Wölfe aus, bis letztendlich nicht mehr genug Nahrung für alle aufzutreiben war. Als der Winter seinen Höhepunkt erreichte verstarb Amires, der einzige Bruder von Lounel. Die Kälte hatte seine letzten Lebensgeister genommen und seinen ausgezerrten Körper zum Sterben verdammt. Es war nur eine Frage der Zeit bis dieses Schicksal auch Lounel ereilen würde. Innerlich bereitet sich der junge Rüde schon auf diesen Moment vor und schloss mit seinem Leben Stück für Stück ab. Hoffnung sah er keine mehr in dieser Wüste aus Schnee und Kälte. Er betrachtete sich selbst als Belastung für das gesamte Rudel, denn auch sie mussten ums Überleben ringen und zudem noch für ihn auf Futtersuche gehen. Dies erkannten auch die verblieben Rudelmitglieder welche nur darauf warteten bis er endlich dahinscheiden möge und es ihnen dadurch leichter machte zu überleben. Seine Mutter jedoch sah das alles anders. Sie versuchte alles um ihn am Leben zu erhalten, denn noch einen Verlust ihrer Jungen konnte sie nicht verkraften. Lieber hätte sie die Fähen sterben sehen als Lounel , denn sie schöpfte Hoffnung in ihm das Rudel wieder aufzubauen.

Es dauerte nicht lange bis sich die Fähen gegen Angel auflehnten und sie von ihrer Rolle als Leitwölfin lösten. Dabei hatten die beiden leichtes Spiel denn die erschöpfte Alpha war am Ende ihrer physischen und psychischen Kräfte. Es war ein reiner Machtakt um zu zeigen, dass SIE es nicht mehr wert war die Rolle der Leitwölfin zu spielen. Nach diesem Schauspiel war klar, das Lounel nicht mehr lange überleben würde wenn nun die Führung der Gemeinschaft nicht mehr in der Hand seiner Mutter lag. Sie mussten sich den beiden Fähen fügen, welche ohne Rücksicht auf die beiden weiterzogen bis letztendlich Lounel und seine Mutter vor Erschöpfung zurückblieben. Sie wussten beide, dass nun ihr Ende bevorstand und suchten daher ein ruhiges Plätzchen im naheliegenden Wald auf, welches vom Schnee noch einigermaßen verschont geblieben war. Mit letzten Kräften suchte Angel noch nach etwas Essbarem um ihren Sohn noch einen Funken Hoffnung zu geben. Für sich nahm sie nichts mehr in Anspruch und ließ Lounel das gesamte gefangene Futter. Der Rüde kann sich noch genau daran erinnern, wie seine Mutter vor seinen Augen zusammenbrach als sie ein letztes Mal einen hoffnungslosen Versuch startete Nahrung zu beschaffen. Es war ein grauenhafter Anblick, als ihre Glieder langsam nachgaben und den Körper mit einer Wucht auf den Boden prallen ließen. Es war der hoffnungsloseste Augenblick in seinem Leben, als er seine geliebte Mutter regungslos und mit einem schmerzverzerrten Gesicht am Boden liegen sah. In diesem Moment erstarrte der Junge für eine gefühlte Ewigkeit, bis er sich letztendlich zum leblosen Körper der verstorbenen begab und sich zwischen ihre Läufe niederlies, um trauernd auf sein Ende zu warten.

Ob nun tage oder Stunden vergingen wusste der Rüde nicht mehr als er seine Augen wieder öffnete und sich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung wiederfand. Er sah verwirrt um sich, nichts ahnend, was mit ihm geschehen war. Um ihn herum befand sich eine Decke aus kaltem Stein, mit einem kleinen Ausblick vor ihm nach draußen in den verschneiten Wald. Zunächst stellte er sich die Frage, ob dies wohl das Paradies sei, welches einen verstorbenen Wolf nach seinem Tod umfangen würde doch schnell stellte er fest das dies die Realität sein musste, denn er spürte immer noch diese beisende Kälte und den überwältigenden Hunger. Völlig verdutzt konnte er den Duft frisch erlegtem Wild neben sich wahrnehmen, auf welches er sich ohne zu zögern stürzte. Nachdem er sich satt gefressen hatte, stellte er sich die Frage was nur passiert war in der Zeit als ihn Dunkelheit und Verzweiflung umfing. Er hob seine Schnauze witternd in die Luft um eine ungefähre Ahnung zu erhaschen wer oder was in da gerettet hat, in seiner ausweglosen Situation. Der Geruch welcher ihm dann in die Nase stieg ließ ihn kurz erstarren. Er war ihm durchaus bekannt! Es war die Witterung einer der vermeintlich hinterlistigen Fähen welche ihn und seine Mutter zurückgelassen hatten. Warum hat sie das getan? Trieb sie Schuldgefühle zurück zu ihrer ehemaligen Alpha und ihrem Welpen oder war es reiner Zufall, dass sie ihn gefunden hat und Mitleid verspürte als er sterbend am Boden lag? Diese Frage wurde ihm nie beantwortet, denn von dieser Fähe fehlt bis heute jede Spur. Mit dem erlegten Wild konnte er sich für eine Woche über Wasser halten und so wie es der Zufall so will, änderte sich auch das Wetter und es wurde wärmer. Der Schnee schmolz dahin und legte die blanken Wurzeln der Bäume frei. Nachdem er wieder zu Kräften kam und der Schnee wieder verschwand, versuchte er sich an der Mäuse und Kaninchenjagd und dies mit Erfolg! Von Beutezug zu Beutezug wurde er besser und schon bald kam er ohne Probleme selbst über die Runden. Ohne dem Wild das ihn wieder zu Kräften kommen lies und dem Wetterumschwung welcher den Schnee davonschmelzen ließ und dadurch die Kaninchenbauten und Mäuselöcher freilegte, wäre dieser Erfolg wohl kaum möglich gewesen. Auf diese Weise schlug er sich bis in den Frühling hinein in diesem Gebiet durch und wuchs zu einem selbstbewussten und stattlichen Jungwolf auf.


2.Lebensjahr…

-Hoffnung-


Als Einzelgänger kam er soweit einige Zeit gut aus bis er sich im Frühjahr als 1 Jähriger Rüde aufmachte um weitere Gebiete zu erschließen. Auch wollte er wieder die Nähe anderer Wölfe spüren denn die ständige Einsamkeit machte ihm zu schaffen, auch wenn er sich mittlerweile schon gut daran gewöhnt hatte. Von seiner früheren Ängstlichkeit ist nichts mehr geblieben. Mit Freuden nahm er nun neue Herausforderung an und versucht diese so gut wie möglich zu meistern.

Es dauerte nicht lange bis er auf ein fremdes Wolfsrudel stieß und dessen Aufmerksamkeit erlangte. Sie waren zu Beginn misstrauisch, nahmen ihn jedoch trotzdem in ihr Rudel auf. Lounel gewöhnte sich schnell an seine neue Heimat, jedoch sah er sich immer bemüht im Mittelpunkt zu stehen und sich mit gleichaltrigen zu messen. Durch seine Erfahrungen in der Winterzeit wurde er selbstbewusster und furchtloser als andere Rüden seines Alters. Bald schon machte er sich einen Namen in seinem neuen Rudel und bekam so schnell das volle Vertrauen der Älteren.
Das Jahr verging und Lounel wurde ein prächtiger und stolzer Wolf, jedoch auch sehr eingebildet durch seine unzähligen Erfolge anderen jüngeren Rüden gegenüber. Er fühlte sich als wäre er für etwas Höheres bestimmt und nicht als unterwürfiges Rudelmitglied zu enden. Das Gefühl alles zu schaffen machte ihn immer ehrgeiziger und erfolgsgeiler. Als ihn das Rudel das erste Mal bei einer groß angelegten Jagd mitnahm versuchte er es den älteren Rüden gleichzumachen was natürlich anfangs in einem Misserfolg endete doch ans Aufgeben dachte er nicht.
Mit der Zeit machte er sich einen Namen als Jäger und Beschützer gegen rivalisierende Rudel. Nun stand er kurz vor seiner Geschlechtsreife und machte den anderen Fähen des Rudels den Hof, was dem Alpha natürlich missfiel, denn nur ER hatte das Recht für Nachwuchs zu sorgen. Die Zeit verging und Lounel wurde immer aufdringlicher, hinsichtlich der Fähen und auch respektloser dem Leitwolf gegenüber was im unzählige Konflikte mit diesem bescherte, doch der Junge Wolf lies nicht locker. Nur Leider konnte er nicht viel gegen die Alphas ausrichten. Sie waren ein eingeschweißtes Team und standen gemeinsam gegen ihn. Es dauerte nicht lange bis er mehr und mehr vom Rudel verstoßen wurde. Zunächst wurde im nur das Jagen mit dem Rudel verwehrt und letztendlich durfte er sich nicht einmal der Rudelhöhle nähern ohne Probleme mit den Alphatieren zu bekommen.


3.Lebensjahr…

-Fehler-


Nachdem er seine Geschlechtsreife mit 2 Jahren erreichte traf er sich immer wieder heimlich mit den Fähen des Rudels und machte ihnen weiterhin den Hof. Diese fühlten sich von seiner widerspenstigen Art angezogen und spielten dieses Spiel gerne mit. Natürlich kam der Alpha des Rudels nicht um dies zu bemerken und machte regelrecht Jagd auf diesen unbelehrbaren Rüden. Lounel entzog sich jedoch immer wieder geschickt einer Konfrontation da er wusste, dass er keine Chance gegen den mächtigen Alphawolf hatte. Dieses Spiel ging einige Zeit bis die Fähen letztendlich einen Wurf seiner Gene austrugen. Lounel war stolz auf seinen Erfolg und konnte es sich nicht nehmen lassen immer wieder demonstrativ, in sicherer Entfernung, dem Rudel entgegen zu heulen. Dies Machte die Alphas rasend vor Wut. Es kam sogar soweit das Sie Lounels Nachwuchs töten ließen und ihm diese demonstrativ in einiger Entfernung vom Rudel vor die Läufe legten. Auf diese Reaktion war der stolze Rüde nicht gefasst und plagte sich deswegen mit enormen Schuldgefühlen. Er hatte es zu weit getrieben und unschuldigen Welpen indirekt das Leben genommen. Geplagt mit dieser Last zog er den Rückzug an und verlies das Revier des Rudels um in Richtung Norden eine neue Zukunft zu finden immer noch davon besessen etwas Größeres zu sein als ein normales Rudelmitglied.


4.Lebensjahr…

-Zukunft-


Der Rüde wurde immer älter und erfahrener hinsichtlich der Jagd und der Spurensuche. Er strotzte nun nurmehr vor Kraft und Dynamik. Sobald er einen anderen Streuner anfand prüfte er seine Qualitäten als Kämpfer und forderte diesen mit Freuden heraus. Die meisten Kämpfe konnte er siegreich beenden und sein Ego wuchs und wuchs genauso wie auch seine Fähigkeiten. Von Freundlichkeit hielt der Rüde nicht viel, ihm ging es nur um Erfolg und sich selbst herauszufordern. Die Erfahrungen als Jungtier haben ihn starkgemacht und durch seine unzähligen Verluste auch frei von Gefühlen. Er wusste seine Zeit war bald gekommen…


DAS ANTLITZ





AUSSEHEN

Wie könnte man Lounels Erscheinung am ehesten beschreiben? Ich denke man sollte zunächst auf das Auffälligste eingehen, seine Goldbraunen klaren Augen. Diese geben ihm eine besondere Ausstrahlung, welche im Besonderen auf Fähen zu wirken schien. Natürlich war sich dessen der Rüde bewusst und so spielt er diese Karte natürlich auch gerne aus, wenn er sich einer jungen attraktiven Fähe nähert.

Sein übermäßiger stolz spiegelt sich besonders auf seine Gangart wieder. Man wird ihn kaum beobachten, wie er auf dem Boden starrend dahin trottet. Nein dafür war sein Ego zu groß! Er bemüht sich stets mit einem aufrechten und erhabenen Gang dahin zu stolzieren. Schließlich musste er ja sein Image pflegen. Seine kräftigen Läufe und sein dynamischer Körper unterstreichen zudem noch diese Erscheinung und machen ihn zu einem Respektvollen gegenüber.

Am Rücken ziert sein Fell ein dunkles Braun, welches sich langsam nach unten hin aufhellt und sich schließlich am Bauch in ein reines Weiß niederlegt. Dieses Fleckchen Fell war natürlich sehr anfällig für Schmutz und lies den erhabenen Rüden wie einen räudigen Streuner erscheinen, jedenfalls in Lounels Augen. In Wirklichkeit fiel dies jedoch kaum auf, doch für ihn war es unerträglich! Er legt nämlich sehr viel Wert auf Reinlichkeit und bemüht sich stets sein makelloses Fell in einem einwandfreien Zustand zu halten. Anfangs war dieses noch sehr struppig durch das milde Klima im Süden, doch je weiter er dem Norden entgegen stolzierte wurde es Dichter und Buschiger. Es verlieh ihm ein knuddeliges Aussehen, das ihm natürlich missfiel, denn der Rüde wollte nicht als Plüschtier gesehen werden.

Seinen Fang kann er zu einer mächtigen Waffe öffnen, um seinen Beutetieren den Gnadenstoß an der Kehle zu verpassen. Seine strahlend weißen Zähne bohrten sich dann durch das Fleisch des Opfers wie ein warmes Messer durch Butter.

Durch seine stattliche Größe besitzt er natürlich ausgeprägte Pranken, mit welchen er schon so manchen Gegner tödliche Verletzungen zuzog. Er war geschickt darin diese flink und schnell im Kampf einzusetzen und nicht selten waren diese danach getränkt mit schimmerndem Blut seiner Opfer. Diese Trophäen des Kampfes trug er teilweise tagelang stolz mit sich. Es war die einzige Verunreinigung seines Fells die er auch zuließ, denn es erinnerte ihn im Nachhinein immer wieder an seinen Erfolg.


AUGENFARBE: Goldbraun
SCHULTERHÖHE: 90cm
GEWICHT: 60kg


DER CHARAKTER


CHARAKTER:

Einst war Lounel ein ängstlicher, zurückgezogener und gefühlsvoller Welpe der versuchte jeder Konfrontation auszuweichen, doch seine Erfahrungen im harten Winter veränderten ihn extrem. Er musste von einem Tag auf den anderen lernen mit der Welt alleine fertig zu werden und entdeckte so sein verborgenes Potenzial. Der Ängstlichkeit wich langsam dem Drang Herausforderungen zu suchen und aus dem gefühlsvollen Welpen wurde eine abgestumpfte Persönlichkeit, verändert durch die unzähligen Verluste in seiner Vergangenheit. Seine Arroganz wuchs und es wurde ihm immer wichtiger etwas Besonderes darzustellen. Vor allem in der Nähe von Fähen kann er es sich nicht nehmen lassen diese mit seinen Geschichten zu umwerben und imponieren. Gefühle entwickelt er dabei nie für die Angeworbenen. Es geht ihm rein um den Erfolg und der Aufmerksamkeit die daraus resultierte. Generell verspürt der Rüde nie wirklich eine gewisse Zuneigung zu einem anderen Wolf, sei es auch nur auf freundschaftlicher Ebene. Er hielt alle Gefühle stets auf Distanz, denn er hatte Angst! Angst vor den seelischen Qualen des Verlustes. Angst davor, dass ihn die Vergangenheit wieder einholt. Nein das wollte er nicht riskieren. Lieber lebt er in einer gefühlskalten Welt, ohne große höhen und tiefen. Das Einzige das ihm noch Freude bereitet ist seine Selbstpräsentation. Zu zeigen wie erhaben und stolz er doch ist. Dies ist auch der Grund weshalb sich der Rüde nie als normales Rudelmitglied gefühlt hat sondern immer als etwas Besonderes. Zu gerne analysiert er höherrangige Rudelmitglieder und sucht nach deren Schwächen und Fehler um sie in ihrer Autorität untergraben zu können. Ja man kann sagen Lounel ist ein sehr listenreicher Rüde mit viel Ehrgeiz und dem ständigen Ziel, eines Tages die führende Rolle eines Rudels zu übernehmen. Die Stärke und Intelligenz hatte er dazu, nur fehlte es im an sozialen Kompetenzen. Diese Tatsache versucht der Rüde jedoch erfolgreich zu verdrängen denn im war bewusst, sollte er sich anderen öffnen, so musste er auch damit rechnen wieder mit Verlust konfrontiert zu werden.

So sehr er auch immer Versuchte seine Gefühle unter Kontrolle zu halten so gab es doch Zeiten in denen sie ihn überwältigten. Natürlich geschah dies in völliger Abgeschiedenheit. Innerlich quälten ihn Schuldgefühlen der verstorbenen Welpen welche durch seine Fehler sterben mussten. Wenn diese Gefühle aufkamen schämte er sich für sein Leben und was doch aus ihm geworden war. Auch der Verlust seiner Mutter ließ ihn nicht los. Immer wieder stellte er sich die Frage warum nur er aus seinem Wurf überlebte und kam dann immer wieder zu dem Schluss, dass er für etwas Großes bestimmt sein musste. Dieser Gedanke brachte ihn meistens wieder aus der Trauer heraus hin zum Streben nach Erfolg.

Seine ehemaligen Rudelmitlgieder beschrieben ihn meist als engagiert, gefühlvoll und aufopfernd was nicht zuletzt daran lag das er die Kunst der Täuschung perfekt beherrschte um sein Ziel zu erreichen. Nur die wenigsten erkannten sein wahres Gesicht welches sich Stück für Stück zeigte als er versuchte die Alphas zu hintergehen.



STÄRKEN & SCHWÄCHEN:

-Ausgeprägte kämpferische Fähigkeiten
-Ausgezeichneter Jäger
-Listenreich
-Täuschung
-Ehrgeizig
-Schmeichelhaft

-Selbstverliebt
-Egoistisch
-Gefühlskalt
-Kaum soziale Kompetenzen
-Arrogantes Auftreten
-Hinterlistig


VORLIEBEN UND ABNEIGUNGEN:

-Mitellpunkt
-Fähen
-Führungspositionen
-Jagd
-Kampf

-Gefühle
-Schmutz
-Unterorden
-Zärtlichkeiten
-Niederlagen





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