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BETAWOLF DES NORDRUDELS
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BeitragThema: Tuarok   So 10 März - 9:00



NAME: Tuarok
ALTER: 9 Jahre
GESCHLECHT: Rüde
UNTERART: Timberwolf

RUDEL: Nordrudel
RANG: Altwolf



DIE GESCHICHTE VON Tuarok


HERKUNFT: Neun Jahre sind vergangen, seitdem im Herzen des südlichen Kamcatkas sechs neue Augen das Licht der Welt erblickten. Delana, die Alpha Fähe des Südrudels, gebar damals drei Welpen, von denen eines ein Fell hatte, welches so schwarz wie der Sternenhimmel war. Dieser Rüde, der seinem Vater Taro äußerlich so ähnlich schien, sollte den Namen Tuarok tragen. Seine Geschwister waren zwei bunte Fähen, die Idria und Licara gerufen wurden. Taro war der unangefochtene Alpha des Südrudels, welches er mit Stärke zu führen vermochte. Er liebte seine Freunde und hasste seine Feinde und dies war es, was er auch seinen Nachfahren lehrte.

VERGANGENHEIT: Würde man Tuarok selbst nach seiner Vergangenheit fragen, würde er antworten, dass es nicht wichtig ist, woher man kommt, sonder wohin man geht, doch der Weg, dem er folgt, hat ihn schon vor langer Zeit gewählt.

Eines Nachts, im zweiten Winter seines Lebens, während die restlichen Rudelmitglieder schliefen, beschloss er, sich für einen Augenblick von seinem Rudel zu entfernen, um im sanften Licht des vollen Mondes durch den weichen Schnee zu spazieren, unwissend darüber, dass dieser Entschluss sein Leben fortan für immer prägen solle. Und so geschah es, dass ein heftiger Schneesturm über das Land hernieder brach, welcher Tuarok, der bereits eine große Distanz zwischen sich und sein Rudel gebracht hatte, dazu zwang, in einer nahe liegenden Höhle Unterschlupf zu suchen. Als der Sturm nach einiger Zeit schwächer wurde und der junge Wolf den Schutz seines Verstecks wieder verließ, waren alle Spuren, die ihn zu seinem Rudel hätten zurückfrühren können, wie vom Schnee begraben und selbst das leise Heulen, das der Rüde auszustoßen vermochte, brachte ihm keine Antwort. Alleine, im nun tieferen Schnee stehend, schien der Schwarze von der Natur zum Tode verurteilt zu sein, doch das Schicksal hatte andere Pläne für ihn.

Eine Weile lang konnte man zusehen, wie Tuarok hilflos umher irrte, doch es dauerte nicht lange, bis er am Lachsfluss auf einen Wolf stieß, der dem Nordrudel angehörte, einen Wolf, den sein Vater ihn zu hassen gelehrt hatte. Dieser Wolf aber, der den Namen Wallace trug und einige Jahre älter war als er, kam wie selbstverständlich auf den Schwarzen zu, beschnupperte ihn und nachdem er ihn gefragt hatte, was er denn so alleine hier draußen treiben würde, bat er ihm hilfsbereit und über die verschiedene Rudelzugehörigkeit hinwegblickend an, ihn durch den Winter zu geleiten. Nein, dieser Wolf hatte keinen Hass verdient, das musste auch Tuarok feststellen, kein Wolf hatte das.

So half Wallace dem jungen Rüden durch den Winter und als der Schnee langsam zu schmelzen begann, brachte er ihn zurück zu seinem Rudel. Tuarok verdankte ihm sein Leben und hatte den Hass auf das Nordrudel hinter sich gelassen, doch von seinem Vater Taro erntete der Helfer keinen Dank. Stattdessen vertrieb der Alpha ihn, ohne auch nur einen Augenblick zu zögern, aus dem Revier des Südrudels. Tuarok konnte dieses Handeln nicht nachvollziehen und auch die Ansichten seinen Vaters schien er nicht länger zu teilen, da er sich im nächsten Jahr mehr und mehr von seinem Rudel distanzierte und gelegentlich auch einige Zeit lang alleine durch die Weiten Kamcatkas streifte. Während dieser Zeit dachte er viel darüber nach, was ihm widerfahren war, über Auseinandersetzungen zwischen den Rudeln und über seinen Vater. Schließlich hatte er ein Ziel glasklar vor Augen: Er wollte den ewigen Konflikt zwischen Nord- und Südrudel beenden. So endlich überfiel Tuarok seinen Vater und machte sich den Rang des Alphas zu eigen, um selbst das Rudel zu frühren und sich sein Ziel dabei immer wieder vor Augen zu halten.

Ein weiteres Jahr ging vorüber bis Tuarok mit seiner Gefährtin Shilareyn Nachwuchs zeugte, der in der Blüte des Frühlings zum ersten Mal seine Pfoten auf diese Erde setzte. Der Erstgeborene, ein Rüde mit gelblich leuchtenden Augen und einem Fell so schwarz wie die tiefste Nacht, trug fortan den Namen Ardazar. Jenem gab Tuarok sein Wissen weiter und erzog ihn immer mit dem Blick nach vorne, doch dies sollte dem jungen Rüden nicht genug sein und nachdem einige Winter vergangen waren überfiel auch Ardazar seinen Vater, um selbst das Rudel zu führen. Das letzt Geschenk, das Tuarok seinem Sohn noch machen konnte, waren einige Narben, die den Fang des Rüden für immer zieren sollten.

Gestürzt und vertrieben von seinem Sohn rückte das Ziel des ehemaligen Alphas in unerreichbare Ferne, doch glücklicherweise kannte man seine Absichten, sodass er in Mitten des Nordrudels Unterschlupf finden konnte. Nun steht er als treuer Altwolf im Dienste Kosakans, und dem Rudel mit Wort und Tat zu Seite. Vielleicht sollten seine Lehren hier Gehör finden.



DAS ANTLITZ


AUSSEHEN:



AUGENFARBE: Orange-Braun
SCHULTERHÖHE: 85cm
GEWICHT: 73kg
BESONDERES: weiße Stellen am Fang


DER CHARAKTER


CHARAKTER: Sommer und Winter, Sonne und Regen, Hitze und Kälte. All dies sind von der Natur gegebene Zustände und ob du sie magst oder nicht, sie zu ändern liegt nicht in deiner Macht. Wieso also begehrst du andere Zustände, um enttäuscht zu werden, statt die gegebene Zustände zu akzeptieren?

Dies sind die Worte eines Wolfes mit einer langen Vergangenheit, doch wer ist er wirklich? Es ist kein leichtes den Charakter eines Wolfes so in Worte zu fassen, dass jene nicht wie eine Aufzählung von bedeutungslosen Begriffen scheinen, sondern einen Eindruck hinterlassen, doch trotzdem solltest du wissen, dass sich Tuarok durch eine innere Ruhe auszeichnet. Jener hat ein Ziel vor Augen, welches in weiter Ferne liegt und doch ist er nicht betrübt darüber, dass er es vielleicht niemals erreichen wird, sonder vielmehr glücklich über jeden Schritt, den er ihm näher kommt. Zufriedenheit durch Genügsamkeit, dies ist ein Gut des Altwolfes, welches seine Gelassenheit widerspiegelt, denn auch in den härtesten Wintern und in Zeiten des Hungers, wenn andere nur mit verfinsterter Miene dreinblicken, gibt es Dinge, die ihn zum Lächeln bringen. Es mag vielleicht egoistisch erscheine, glücklich zu sein, während andere um ihn herum Leid verspüren, doch würde es ihnen mehr Helfen, wenn er ihr Leid teilen würde, statt ihnen mit einer hoffnungsvolle Miene entgegenzutreten?

Gelassenheit ist jedoch nicht nur im Geist des Rüden, sondern auch in seinem Handeln zu erkennen. Er ist kein starker Kämpfer und möchte dies auch gar nicht sein, viel wichtiger ist es ihm, seinen Mitwölfen hilfsbereit zu begegnen und auch wenn die Taten des Altwolfes keine große Hilfe mehr leisten können, so können es seine Worte, denn mit jenen vermag er Hoffnung, in Zeiten der Trauer und Kraft, in Zeiten der Schwäche spenden.

Doch jedes Licht, möge es noch so warm und hell sein, wirft dennoch einen Schatten. Und so hat auch Tuarok, der von dem Grund und Boden, den er einst sein eigen nennen konnte, vertrieben wurde, einen schwarzen Fleck in seiner reinen Seele. Gestürzt von seinem eigenen Sohn, von dessen Handeln er sehr enttäuscht wurde, verließ der alte Rüde das südliche Revier. Der Kampf gegen einen Wolf aus seinem eigen Fleisch und Blut pflanze einen Samen der Wut in den ehemaligen Alpha und nur das Schicksal kann wissen, ob jener jemals erblühen wird.


STÄRKEN & SCHWÄCHEN:
+ ruhig/gelassen
+ intelligent/weise
+ freundlich/fürsorglich
+ ehrlich

- schwach/verwundbar
- angreifbar
- leicht zu hintergehen
- gutgläubig

VORLIEBEN UND ABNEIGUNGEN:
+ Frieden
+ Ruhe
+ Sternenhimmel

- Lügen
- Hass
- Gewalt
- Streit



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