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RUDELWOLF DES SÜDRUDELS
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Froid ist vier Jahre alt. Sie ist stets loyal, doch meiden sie die meisten wegen ihrer kühlen und abweisenden Art. Sie ist eine reinrassige Timberwölfin und 80 cm hoch. Froid ist ein normales Rudelmitglied und wuchs nicht in ihm auf, sondern schloss sich ihm an. Sie hatte noch keinen Gefährten oder Nachwuchs. Ihre Geschwister und ihr Vater sind verstorben, der Stand ihrer Mutter ist unbekannt.

Froids Ausssehen: Bild 1
Bild 2



Second identity: Nyara






BeitragThema: Re: ZWEITES KAPITEL - FEBRUAR   Di 21 Mai - 23:43

Witternd hob Froid erneut die Nase. Ihr wacher Blick galt immer noch der fremden Fähe, welche Raigho schließlich schon regelrecht zu sich aufgenommen hatte. Die Braune konnte ihr Erschrecken darüber kaum verbergen und versuchte es auch erst gar nicht. Mit zu Schlitzen geformten Augen runzelte sie die Nase. Ihre Augen funkelten, doch ihr Herz raste. Da waren noch mehr Wölfe. Adrenalin schoss in Froids Brust, ihr Kopf fuhr herum. Ja, da waren noch zwei andere, zwei Rüden. Ein tiefes Knurren schlich sich aus Froids Kehle, ihre Rute war angehoben. Mit einem kurzen versichernden Blick zu Raigho machte sie ein paar Schritte in die Richtung der Neuankömmlinge. Werden sie kräftig sein? Kommen wir mit drei fremden Wölfen klar? Der Pelz der Braunen war glatt angelegt, als sie auf den Geruch zulief. Ein letztes Mal warf sie einen verbitterten Blick auf die weiße Wölfin und richtete ein paar Worte an den dicklichen Rüden:

»Pass auf die Kleine auf!«

Mit einem belustigten Knurren trabte sie davon. Raigho würde sicherlich nichts dagegen haben, wenn Froid sich erkundigt, wer sich seine Pfoten noch so auf ihrem Gebiet vertritt, außerdem wäre er sicherlich mit Vergnügen dabei die kleine Fähe aufpassen, am besten natürlich allein. Die Braune atmete auf. Eigentlich war sie sogar froh darüber nicht mehr mit ihrem Beta und der hübschen Fähe verweilen zu müssen, schließlich verstanden sich die beiden doch prächtig, was suchte Froid also noch bei ihnen? Der Schnee knirschte unter den kräftigen Beinen der stattlichen Fähe. Die Kälte nagte an ihren Gliedern, doch erinnerte sie sich noch gut an durchaus kältere Temperaturen.

Sie hielt inne, als sie sich umsah. Die beiden Rüden waren noch nicht in Sicht, doch mussten sie ganz in der Nähe sein. Die Braune nahm tief Luft. Der Geruch der beiden verankerte sich in ihrer Nase, die Spur war glasklar. Vorsichtig schlich Froid voran, den Kopf geduckt, sodass die beiden sie nicht sehen würden. Die Muskeln der Vierjährigen spannten sich an, ihr Atem ging stetig. Ruhig setzte sie eine Pfote nach der anderen auf die, noch jungfräuliche glitzernde, Schneedecke. Die kühle Luft war angenehm und doch eiskalt. Langsam hob Froid den Kopf und entdeckte die beiden Rüden. Die Augen der Braunen waren aufgerissen, ihre Ohren angelegt. Eindringlich musterte die Fähe beider Antlitz. Der eine war schneeweiß und erinnerte sie unwillkürlich an die Fähe bei der Raigho noch immer verweilte. Er war nur ein kleines Stück kleiner als Froid, wie sie schätzte. Der große Rüde neben ihm beeindruckte Froid schon eher. Die Braune legte den Kopf schief. Sein Fell war in wilde Brauntöne getaucht, er war ziemlich kräftig, Muskeln waren deutlich zu erkennen, honigbraune Augen und eine weitaus höhere Körpergröße als Froid. Warum verwunderte sie das eigentlich so? Die meisten Rüden waren größer als sie, jedoch hatte dieser etwas Besonderes. Noch immer fasziniert schüttelte sie den Kopf und brach aus ihrem Versteck. Direkt vor ihnen starrte sie die Fremden an. Zwanghaft versuchte sie ihre Beine davon abzuhalten zu Zittern zu beginnen. Schon fast etwas unsicher sah Froid zu dem Braunen hoch. Noch immer waren ihren Ohren angelegt, als ihr Blick nun den des Weißen traf. Leider musste sie zugeben, dass sie bei seinem Anblick nichts verspürte. Weder vielleicht ein wenig Angst noch Respekt. Ein Knurren drang auf ihrem Maul, als sie zu sprechen begann:

»Seid gegrüßt, was führt euch auf das Gebiet der Südwölfe?«

Ihre Worte waren eher an den Kräftigen gerichtet, der sich, ihrer Meinung nach, als Anführer dieses Bundes eignete. Der Schneeweiße, der auf dem Grund kaum zu sehen war, wirkte eher nebensächlich. Höflich ließ sie ihre Rute sinken und nickte freundlich, vielleicht waren sie ja ganz in Ordnung. Es war ihre Chance sich anders zu präsentieren.

»Ich heiße Froid, dürfte ich auch eure Namen erfahren?«

Unsicher umspielte ein Lächeln die Lefzen der Braunen, als sie ihre Ohren aufstellte. Neugierig betrachtete sie den wildbraunfarbenen Rüden und konnte ihre Augen kaum von ihm abwenden.

Südwald – bei Raigho & Aráya - geht zu Roan & Naresh - redet mit ihnen
4037 Zeichen - 3384 ohne Leerzeichen - 645 Wörter


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to be different is an art
I am a journey into the blue, like a freshly blooming flower.
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Das stolze Herz, welches viele Narben trägt



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RUDELLOSER WOLF
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Roan ist ein 2 Jahre junger Wolf, und auf der schier endlosen Suche nach einem Rudel. Er ist ein Rüde mit einer enormen Schulterhöhe von 95 cm und einem stattlichen Gewicht von 65 kg.

» Roans Steckbrief






BeitragThema: Re: ZWEITES KAPITEL - FEBRUAR   Mi 22 Mai - 1:41

Noch bevor die fremde Wölfin unachtsam vor ihnen aus ihrem Versteck brach, hatte Roan sie schon gewittert. Und auch Naresh musste von ihr Notiz genommen haben, denn seine Ohren hatten nervös gespielt. Nun, ob vor Schreck oder aus einem anderen Grund, brach er aus, als sich die Rudelwölfin ihnen zeigte. Es würde kein Problem werden den Weißen einzuholen, darum ließ der große Bunte ihn erstmal ziehen. Vielleicht brauchte er nur ein paar Minuten um sich zu beruhigen.
Mit einen schiefen Lächeln auf den wölfischen Lefzen sah er zu der Fähe hinunter.

“Das war nicht gerade sehr nett..“

Tadelte er sie, doch seine Stimme verriet seine gute Laune. Er meinte es nicht ernst, die Rutenspitze wippte einmal kurz hin und her.

“Du bist ja n ganz böses Wölfchen..“

Wieder tadelte er sie, und dieses Mal klang er verletzt dabei. Warum knurrte sie ihn denn an? Hatte sie etwa einen hohen rang inne und begrüßte so Neue? Na ja, er war weit aus schlimmeres gewohnt.

“Die Einsamkeit.“

Seine Antwort war knapp, aber wahrheitsgetreu. Wahrscheinlich würde sie sich verarscht fühlen, da Roan mit Naresh an der Seite keineswegs alleine war. Aber sie konnte nicht wissen, dass das erst seit wenigen tagen so war.

“Hallo Froid, ich bin Roan, und mein weißer Freund, den Du so erfolgreich in die Flucht geschlagen hast ist Naresh, der braucht nur etwas Zeit, dann kommt er schon wieder!“

Das unsichere Lächeln der braunen Wölfin erwiderte der große Rüde so impulsiv, dass er sogar die Zähne etwas fletschte, vor lauter Euphorie.

[An der Reviergrenze, mit Froid - nicht weit Raihgo, Aráya und Naresh]



Zuletzt von Roan am Do 23 Mai - 2:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Froids Ausssehen: Bild 1
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BeitragThema: Re: ZWEITES KAPITEL - FEBRUAR   Mi 22 Mai - 3:14

Verblüfft starrte Froid den Bunten an. War die Braune nicht nett gewesen? Mit Überzeugung würde sie doch behaupten, sie sei nett gewesen. Warum ist der Weiße abgehauen? Ein wenig verletzt darüber ließ sie den Kopf sinken. Normalerweise wäre dies ja gar kein Problem, doch irgendwie fühlte sie sich schlecht dabei. Auch dass der große Rüde meinte, sie sei böse, darüber war sie nicht begeistert. Komischerweise trafen seine Worte die Braune. Sie wollte nie böse sein, das hatte sie sich anders vorgestellt. Schnell schüttelte sie den Kopf, ihr Stand verfestigte sich. Ihr Blick war emotionslos, als sie in die Richtung starrte, in die der schneeweiße Rüde verschwunden war. Ruhig ließ sie sich auf die Läufe sinken, kleine Schneeflöckchen wirbelten auf. Still öffnete sie den Mund, doch es kam nichts. Eigentlich wusste sie gar nicht, was sie sagen sollte, doch sie wollte unbedingt etwas sagen.

»Tut mir leid, dass er nun fort ist. Willst du nicht hinterher?«

Brachte sie leise heraus. Ihre Stimme wisperte fast, ihre Worte waren kaum verständlich. Langsam hob sie den Kopf wieder und sah ihm in die Augen. Erneut setzte der Rüde zum Wort an. Schnell bewegten sich seine Lefzen und Froid verfolgte jede einzelne Bewegung.

Roan hieß er also. Was dieser Name wohl zu bedeuten hat? Und der Weiße ist also sein Freund, Naresh. Froh darüber, dass der Wildbraune der Meinung war, dass er wiederkehren würde, hustete Froid einmal. Ihr Blick flog zum bewölkten Himmel über ihnen, so ein trüber Tag. Die braune Fähe schniefte.

»Die Einsamkeit also, ihr beide seit also allein unterwegs?«

Traurig musste sie an die Zeit zurückdenken, in der sie allein umhergetänzelt war. Ohne Rudel, ohne Existenz. Ohne Familie, allein. Sie konnte den braunen Rüden nur zu gut verstehen, so was konnte verfressen, doch nun war er ja nicht mehr allein und wenigstens hatte er Naresh gehabt.

Ein leises Kichern kam aus ihrer Lunge, als sie wieder zu Roan blickte, der sie verrückt anlächelte. Wenigstens mal jemand, der gute Laune hatte und nicht wie manch anderer nur meckern konnte. Wie zum Beispiel, dass ihm kalt ist oder, dass er Hunger hatte. Gute Laune, das war wohl das, was Froid brauchte. Jemanden, der die Laune auf sie überträgt.

Südwald – bei Roan - sieht Naresh verschwinden - redet mit Roan
2222 Zeichen - 1850 ohne Leerzeichen - 364 Wörter


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Roan ist ein 2 Jahre junger Wolf, und auf der schier endlosen Suche nach einem Rudel. Er ist ein Rüde mit einer enormen Schulterhöhe von 95 cm und einem stattlichen Gewicht von 65 kg.

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BeitragThema: Re: ZWEITES KAPITEL - FEBRUAR   Do 23 Mai - 2:13

Mit großen Augen beobachtete er die Haltung seines Gegenübers. Und zu seiner Überraschung ließ die braune Wölfin den Kopf hängen. Oh? Hatte er sie etwa traurig gemacht? Sofort duckte sich Roan, machte sich klein, um nicht so bedrohlich zu wirken. Doch da veränderte sich die Haltung der Wölfin sofort, und sie schaute in die Richtung in der Naresh verschwunden war. Der Bunte blieb noch kurz stehen, während Froid sich bereits hinsetzte, dann entschied er sich anders und legte sich hin. Er wollte ihr keine Angst machen, oder gar als potenzielle Gefährdung eingestuft werden. Und selbst wenn sie auf die dumme Idee kommen würde ihn nun anzugreifen, weil er sich hingelegt hatte, würde der Rüde klar im Vorteil sein. Alleine schon wegen seinem Körpergewicht. Auch wenn Roan der Wölfin keine bösen Absichten zuschrieb, hatte er die Hinterläufe wie Froschschenkel angezogen, jederzeit bereit aufzuspringen.

“Der kommt schon wieder.“

Grinste er sie breit an und fand es zugegebenermaßen niedlich, dass sie sich entschuldigte. Also war sie gar nicht so böse, wie es im ersten Augenblick rüber gekommen war.
Jede Regung der Braunen betrachtete der Bunte kommentarlos.

“Ja, wir haben uns zufällig vor ein paar Tagen getroffen, und uns dann zusammengeschlossen. Naresh ist etwas unsicher, wie Du bereits bemerkt hast. Wir schleichen schon etwas länger an dieser Reviergrenze herum, nun aber wir euch gewittert und wollten auf euch treffen.“

Ein wahrer Redeschwall kam ihm über die geschwätzigen Lefzen, als ihm das bewusst wurde legte er verunsichert ein Ohr nach Hinten. Nicht dass er Froid mit seinen Worten nun erdrücken würde, schließlich sprach er mit ihr, als würden sie sich schon ihr ganzes Leben lang kennen.

“Gibt es auch noch ein Gebiet der Ost,- Nord,- und Westwölfe?“

Fragte er sie schließlich und die Stirn des Großen war in tiefe Falten gelegt, während er nachdachte. Als Froid kicherte, tatschte er mit einer seiner großen Pfoten in ihre Richtung. Es war jedoch genug Abstand zwischen den beiden Wölfen, sodass er sie nicht einmal im Entferntesten zu berühren drohte.

[An der Reviergrenze, mit Froid - nicht weit Raihgo, Aráya und Naresh]

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BeitragThema: Re: ZWEITES KAPITEL - FEBRUAR   Do 23 Mai - 5:01

Amüsiert beobachte sie, wie der große Braune seine Körperhaltung der ihrer anpasste. Ihr Kopf verfolgte den Großen, als er sich vor ihr, mit einem gewissen Abstand, niederließ. Ein Lächeln schlich sich auf die Lefzen der braunen Fähe. Erneut atmete sie auf, als der Rüde seine Aussage ein zweites Mal deutlich machte, nämlich, dass der Weiße wiederkommen würde. Gespannt richteten sich ihre Ohren nach vorn, als der Wildbraune wiedermal ein breites Grinsen aufsetzte. Froid machte es ihm gleich, ihre Augen glitzerten. Kurz legte sie ihren Kopf schief und lauschte still seinen Worten. Froids Herz machte einen Sprung, als der Bunte meinte, sie trieben sich schon eine Weile an ihren Grenzen herum, doch war sie nicht beunruhigt eher überrascht.

»Ihr wolltet uns treffen?«, mit geöffnetem Maul blinzelte sie ihn fragend an. Wollen sie sich uns anschließen, oder warum wollten sie auf uns treffen? Komischerweise fühlte sie sich, nicht wie sonst alarmiert deswegen, sondern eher. Sie konnte es nicht beschreiben. Vielleicht froh? Neugierig? Überrascht? Sie schätze, so ziemlich alles zugleich.

Sie hielt inne, als sie ihren Kopf wieder hob. In Gedanken versunken hätte sie dies fast vergessen. Doch nun traf ihr funkelnder Blick der des Fremden. Doch es fühlte sich gar nicht so an, als wäre er fremd. Es war Raon, der große Bunte, was sein Aussehen uns zugleich den Charakter, so wie Froid ihn bis jetzt kennengelernt hatte, bestens beschrieb. Die Braune war sich sicher, dass auch der Rüde andere Seiten hatte. Doch zum ersten Mal, nein nicht ganz, zum zweiten Mal verspürte sie den Drang diese Seiten zu entdecken. Tacana hatte etwas Ähnliches ausgelöst, doch auf eine ganz andere Art. Mit wachsamen Augen musterte sie Roan, welcher ein Ohr angelegt hatte, fast unsicher. Froid ließ spielerisch die Reißzähne aufblitzen. Er befürchtete wohl sie auf irgendeine Art zu verunsichern, da er sie sich so heimisch fühlen ließ. Jedoch gefiel der Fähe dies. Froid kicherte bei seiner nächsten Frage, obwohl sie nicht ganz selbstverständlich war.

»Nein, es gibt nur uns, die Südwölfe des Südrudels und das Nordrudel der Nordwölfe.«

Hörbar verbittert ließ sie die Worte Nordrudel und Nordwölfe klingen. Es war nicht unbedingt beabsichtigt, doch fühlte es nicht falsch an etwas gegen die Wölfe des Nordrudels zu haben.

»Die Fronten sind etwas verhärtet.«

Fügte sie hinzu und sah zu Roan runter. Ein weiteres Mal verzogen sich ihre Lefzen zu einem Lächeln. Überrascht beobachtete sie seine Pfote, die in ihre Richtung tatschte, sie jedoch nicht berührte. Mit aufgerissenen Augen betrachtete sie den großen Braunen, der wie nämlich wirkte und auch Froid entspannte sich wieder und tat es ihm gleich. Breit grinsend sah sie zu ihm herüber und setzte erneut zum Wort an.

»Ach Roan.«

Keuchte sie und blickte zum Himmel auf, als der Ruf eines Vogels ertönte. Ruhig suchte ihr Blick nach dem gefiederten Tier und plötzlich landete ein Brocken Schnee auf ihrer Nase. Erschreckt sprang die Braune auf und schüttelte sich. Ein Knurren drang aus ihrer Kehle. Überrascht stand die Braune erneut an diesem Tag unsicher vor Roan. Was er wohl denken würde? Der Vogel musste wohl Schnee von einem Ast fallen gelassen haben, als er weggeflogen war. Verärgert blickte Friod erneut auf, dann setzte sie sich wieder. Verlegen legte sie ihre Ohren an und murmelte etwas vor sich hin:

»Ich bin heute etwas schreckhaft.

Versuchte sie sich rauszureden. Ungeschickt versuchte sie ihren Scham damit zu überspielen, dass sie ihren Blick auf den Boden sinken ließ und die weiße Schneedecke betrachtete. Schnell drückte sie den Haufen, den sie abgeschüttelt hatte, platt und machte ihn somit dem Erdboden gleich. Sie hielt inne, als sie ihren Kopf langsam wieder hob. Verlegen lächelnd betrachtete sie seine Honigaugen. Eine seichte Brise ließ ihr Fell pulsieren. Sie lachte.

»Außerdem ungeschickt«, spuckte sie aus. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht fuhr sie fort:

»Eigentlich bin ich gar nicht so tollpatschig.«

Meinte sie immer noch lächelnd. Ihr fiel Raigho ein. Bei dem ganzen Gerede hatte sie ihn fast vergessen, doch wollte sie ihn am besten auch vergessen. Ihr war auch überhaupt nicht aufgefallen, dass sie mit Roan sprach, als kannten sie sich bereits, doch war sie der Überzeugung er führe nichts im Schilde. Sie wusste darin konnte sie sich stark täuschen, doch sie hoffte einfach das dies nicht der Fall war. Solange Raigho nicht selbst auf die Idee kam sie zu finden, würde sie bleiben. Sie hoffte, dass auch Roan nicht vorhatte abzuhauen.

Südwald – bei Roan - antwortet, fragt & schreckt auf - ist beschämt
4531 Zeichen - 3796 ohne Leerzeichen - 723 Wörter


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RUDELWOLF DES SÜDRUDELS


Echo gehört wohl zu den kleineren Vertretern ihrer Art, mit gerade mal 73 Zentimetern und einem Gewicht von 43 Kilogramm. Ihr Alter beträgt momentan 2 Jahre. Sie gehört dem weiblichen Geschlecht an und ist so mit eine Fähe. Zurzeit bewegt sich Echo unter den Reihen des Südrudels.






BeitragThema: Re: ZWEITES KAPITEL - FEBRUAR   Do 23 Mai - 9:45


stummer vogel
Südrudel | Südwald | weiterhin im Gedanken versunken | hat ein seltsames Gefühl | bemerkt den Erdrutsch - leider zu spät




Ihr goldener Blick streifte die steinige Umgebung und betrachtete die Geysire, die drohend vor sich hin murmelten. Ab und zu ruhte er auf den pelzigen Leibern ihrer Rudelgenossen, die manche still andere weniger still ihren Weg durch die unbequeme Landschaft versuchten zu bannen. Rudelgenossen? Was für ein Wort. Eine Aneinanderreihung von Buchstaben, dessen Klang eine tiefere Bedeutung mit sich brachte ... oder auch nicht. Die graue Fähe hatte schon erlebt, wie sich ihre Artgenossen sich sich nannten. Stolz die Brust gereckt, jedoch mit einem lüsternen Ausdruck in Augen und Lefzen. Als wären sie sich der Bedeutung dieses Wortes auf sarkastischer Weise bewusst. Am Ende waren es jedoch nur Laute in ihren dreckigen Mündern gewesen. Nicht mehr wert, als das Blut ihrer Kameraden, an ihreren Mäulern.

Doch hier schien er anders zu sein. In diesem Rudel gab es wohl keine vorgetäuschte Kameradschaft und Brüderlichkeit. Und wenn dieser Trug doch seine Fänge in ihrer Reihen ausgebreitet hatte, so war es Echo nicht bekannt. Ohnehin - es wäre auch nicht weiter von Bedeutung. Nichts weitere als eine überdrüssige Information, welche in Vergessenheit geraten würde, sofern sie keine Auswirkung auf ihn hatte. Erst dann würde diese Erkenntnis in den Mittelpunkt ihrer Aufmerksamkeit rücken, zusammen mit dem Ziel, diese im Keim zu zerquetschen und zu zerstören.

Man sagt Tiere merken es, wenn ein Unheil nahen würde. Gewitter oder andere Katastrophen. Sie hätten einen sechsten Sinn für so etwas. Ein Gefühl dafür. Die stille Wölfin wüsste nichts mit den Worten anzufangen, doch breitete sich eine Unbehaglichkeit in ihr aus, die ihr fremd war. Ein Gefühl, wie kurz von einem schweren Gewitter. Die Wolken, wie sie monströs und schwer am Himmel hingen und die Luft elektrisierten. Alles war still und wartete gespannt auf den heran rollenden Moment, der die Luft zerschneiden würde. Aber auf was sollte sie warteten? Der Himmel war nicht befleckt von Schwärze und auch kein Grollen war zu ...

Wie aus einem Tagtraum gerissen, zuckte der schmale Kopf der Silberfarbigen zu dem steilen Berghang hinauf. Ein Donnern halte durch den Himmel, während eine Lawine aus Schutt und Stein, Dreck und Erde, das Land überrumpelte und mit sich riss. Einen Millisekunde stand sie einfach da, als wäre sie einer der vielen Steine und betrachtete das heran rollende Unheil. Echo spürte nichts. Überhaupt nichts, weder Angst oder Furcht. Im Gegenteil - sie war beinahe fasziniert gewesen, bei der Vorstellung von der Kraft der Natur mitgezogen und zerrissen zu werden, hätte ihren Geist nicht ein anderen durch zückt, wie ein Blitz. Ein Gedanke, dessen Inhalt noch schlimmer war, als ihr Tod. Augenblick weiteten sich ihre Pupillen und ihr Blick schnellte zu dem schwarzen Rüden vor ihren Augen. Die graue Fähe spürte, wie sich ihre Hinterläufe anspannten und sich ihr Fang zu einem warnenden Laut öffnete, dieser aber gnadenlos in dem Getobe unterging, wie ein Stein im Wasser.



"Für immer an deiner Seite."

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